Ein Thriller mit Herz, 

spannend von Anfang an:

 

Matti schaut durch das vergitterte Fenster dem nicht enden wollenden Regen zu. Er, ein junger Mann und Kind einer Gastarbeiterfamilie, er wurde wegen eines vergleichsweise geringen Deliktes verhaftet. Der Grund für seine Festnahme am Stuttgarter Hauptbahnhof: Matti besitzt keinen festen Wohnsitz. Deswegen musste der Haftbefehl vollstreckt werden.

 

Die Einsamkeit in der Zelle bringt ihn an seine Grenzen. Seine Gedanken wandern zurück zu längst vergangenen Ereignissen. Da war zunächst seine fröhliche, unbeschwerte Kindheit. Doch, mit dreizehn Jahren, ereignete sich ein Verbrechen, in das er hineingezogen wurde. Er verlor den Boden unter den Füßen und landete auf der Straße. Bei einer Freundin fand er später Unterschlupf.

Es waren harte Jahre, die er durchlebte. Doch jetzt befindet er sich in dieser winzigen Zelle in der JVA Stammheim und wartet auf seinen Transport nach Hamburg.

Was wird ihn unterwegs auf dem „Schub“ erwarten? Wie wird sein Leben nach der zu erwartenden Freiheitsstrafe weitergehen? Wird seine Freundin weiterhin zu ihm halten? Alles Fragen, auf die er in diesen Stunden keine Antwort findet.

 

„Schatten vergessen nichts“ ist nur am Rande eine Geschichte um Matti. Verschiedene Personen, die seinen Weg kreuzen, bringen ungeahnt viel Action, aber auch Verbrechen mit sich. Es verläuft alles anders, als Matti vorausahnen kann. Da er über eine positive Einstellung verfügt, gelingt ihm nach und nach die Kehrtwende.

 

Die Geschichte um Matti ist nicht trist, wie es zunächst den Anschein hat. Sie ist das sprudelnde Leben, ohne Absicherung.

Anfang 2019 erscheint eine leicht geänderte Auflage von  "Schatten vergessen nichts"